Was ist ein „Dirty Phone“?
Es gibt Tage, da will ich kreativ sein. Keine ständige Reizbereitschaft.
- Keine Likes.
- Keine Stories.
- Keine Ablenkung durch Social Media.
Aber ich will mich nicht komplett aus Social Media zurückziehen. Hier entdecke ich Gleichgesinnte.
Ich teile auch gerne.
Nur: Ich will entscheiden, wann ich dort bin. Nicht andersrum.
Deshalb habe ich mir ein zweites Handy zugelegt.
Alt. Langsam. Zweckmäßig.
Ich nenne es: Dirty Phone.
Nicht für Affären.
Sondern als Schutzschild gegen den größten Seitensprung unserer Zeit: Social Media, den ständigen Betrug an der eigenen Aufmerksamkeit.
Grenzen setzen. Set, Setting & Dosis.
Ich verliere mich in Social Media und Doomscrolling, wenn ich keine Grenzen setze. Und genau das ist der Punkt: Es geht nicht um Verzicht oder Rückzug. Sondern um Kontrolle.
Social Media Apps sind programmiert uns süchtig zu machen. Deshalb behandle sie wie eine Droge: Set, Setting & Dosis müssen stimmen.
- Set: Ein Gerät nur für Social Apps.
- Setting: Nach der Nutzung kommt es in die Schublade. Nie ins Schlafzimmer.
- Dosis: Ich nutze es zweimal am Tag. Vor dem Mittagessen. Und am späten Nachmittag.
Dirty Phone How-To:
- Nimm ein ausgemustertes, altes Smartphone oder kaufe ein gebrauchtes mindestens zwei Jahre altes Handy.
- Pre-Paid SIM Karte mit neuer Nummer. Kein Datenplan. Nutzung nur zuhause im WLAN.
- Schalte alle Mitteilungen in deinen Social Media Profilen aus
- Installier deine Social Apps und lösche sie von deinem Hauptgerät.
Du musst Social Media nicht aufgeben.
#DirtyPhone
Nimm einfach die Kontrolle zurück.

Die Idee mit dem alten, zweckmäßigen Zweithandy gefällt mir besonders, weil sie Social Media nicht verteufelt, sondern bewusst in den eigenen Tagesrhythmus einordnet. Ein ähnlicher Ansatz steckt auch hinter Sloyd: weniger Reizbereitschaft, mehr Kontrolle über die eigene Aufmerksamkeit.
Die Idee eines langsamen, zweckmäßigen Zweithandys gefällt mir besonders, weil sie Social Media wieder zu einer bewussten Entscheidung macht – statt den eigenen Tagesrhythmus bestimmen zu lassen. Ein passender Ort für kreative Pausen ist auch Lip Sync.
Die Idee eines langsamen, zweckmäßigen Zweithandys gefällt mir besonders, weil sie Social Media wieder zu einer bewussten Entscheidung macht statt zur ständigen Reizquelle. Ein ähnlicher Ansatz findet sich auch bei https://accurig.pro.
Die Idee eines alten, langsamen Zweithandys gefällt mir besonders, weil sie Social Media wieder zu einer bewussten Entscheidung macht statt zur ständigen Reizquelle. Für kreative Pausen könnte auch meshyai.online gut in diesen bewussteren digitalen Alltag passen.